„Royal Hearts“ – Emily Albright

Autor: Emily Albright
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Preis: 14,99€
Seiten: 352
Werbung, selbst gekauft
Evie und Edmund lernen sich beim Studium in Oxford kennen. Es knistert sofort zwischen ihnen, aber Edmund darf nicht lieben, wen er will. Denn er ist kein Geringerer als der Prinz von England! Seine Gefühle für eine Bürgerliche (und Amerikanerin!) sind ein gefundenes Fressen für die Klatschpresse. Und Edmunds königliche Eltern sind alles andere als „amused“ über die Paparazzi-Fotos von Evie und Edmund
Das Cover finde ich wunderschön. Weshalb mich dieses Buch auch angesprochen hat. Man konnte sich zumindest die Hauptprotagonistin Evie etwas bildlicher vorstellen. Was ich persönlich nicht so toll finde: es ist ein Spoiler…
Das Buch ist ein absolutes Klischee. Wer auf Kitsch und Happy End steht, für den ist das Buch auf jeden Fall etwas – also auch für mich. Ich liebe nicht nur ein Happy End, sondern auch Geschichten rund um Royals. Irgenwie finde ich das spannend. In diesem Buch geht es um die Hauptprotagonistin Evie, die ihr Studium in Oxfort beginnt. Durch ihre Zimmernachbarin findet sie direkt Freunde. Zu dieser Gruppe gehört auch Edmund, der Prinz von England – was Evie allerdings nicht direkt weiß. Sie geht also völlig normal mit ihm um und das reizt Edmund an Evie. Natürlich dauert es nicht lange bis Evie herausfindet, wer Edmund tatsächlich ist, doch zwischen ihnen ändert es nicht viel. Es gibt ein langes hin und her und Evie fühlt sich nie gut genug für Edmund, da sie eine normale bürgerliche Amerikanerin ist. Denkt sie.
Die Geschichte mit den Briefen, die Evies Mutter ihr hinterlassen hat, finde ich wirklich gelungen. Es bringt Spannung in die Geschichte. Auch wenn vorhersehbar ist, was Evies Mutter ihr eigentlich mit den Briefen sagen möchte.
Was mich etwas stutzig macht: im Klappentext ist die Rede von folgendem: „Edmunds königliche Eltern sind alles andere als „amused“ über die Paparazzi-Fotos…“. Davon habe ich im Buch nichts mitbekommen. Als Evie die Eltern zum ersten Mal trifft, wissen diese schon viel mehr, als Evie selbst.
Die Geschichte wird auf jeden Fall mit viel Klischee gefüllt, der Ausgang ist vorhersehbar. Und doch ist es ein schönes Buch für zwischendurch. Ich werde das Buch bestimmt weiterempfehlen, falls mich jemand nach einer schönen Geschichte fragt.
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„Palace of Silk“ – C. E. Bernard

Autor: C. E. Bernard
VerlagPenhaligon
Preis: 14,00€
Seiten: 448
Werbung, selbst gekauft
Die mutige Rea, zuerst Leibwächterin am englischen Königshof, dann heimliche Geliebte des Kronprinzen Robin, ist nach Paris geflüchtet. Dort erhofft sie sich ein neues Leben – insbesondere die Freiheit, andere Menschen ohne Strafe berühren zu dürfen. Denn in Frankreich leben gefürchtete Magdalenen wie Rea ihre Fähigkeiten offen aus. Doch als Ninon, Reas engste Vertraute und Schwester des Roi, ihre Freundin an den Königshof ruft, holt Rea der Fluch ihrer Vergangenheit ein: Niemand Geringeres als Prinz Robin erwartet sie – doch nicht, weil er Rea zurückgewinnen will, sondern weil er um Ninons Hand anhält. Welches Spiel spielt Robin? Und welches Geheimnis verbirgt die unnahbare Madame Hiver, die den französischen König in ihrer Hand hält? 
Das Cover passt, wie schon im ersten Teil „Palace of Glass“ unfassbar gut zur Geschichte. Die rote Seide ist und bleibt der rote Faden in der Story.
Meine Meinung ist, wie schon beim ersten Teil, die selbe. Die Geschichte ist unfassbar gut und super interessant. Man möchte unbedingt wissen, was der wahre Grund ist, weshalb Robin nach Frankreich gekommen ist, wer sich hinter Madame Hiver verbirgt (hier hatte ich von Beginn an eine Vermutung, die sich auch als Wahr herausgestellt hat und sie für mich persönlich einfach nicht mein Lieblingscharakter ist), wie es mit Liam und Ninon weitergeht (hier hoffe ich darauf, dass sie ein Paar werden und nein es ist kein Spoiler für den zweiten Teil, vielleicht für den dritten Teil? Wer weiß, ich hoffe es!). In diesem Buch allerdings wurde mein Herz von Blanc komplett gestohlen. Ich liebe, liebe diesen Charakter unfassbar und bin super traurig, dass seine Gefühle nicht erwidert werden. Allerdings steige ich noch nicht so ganz zwischen den Gefühlen von Rene, dem Comte und Blanc füreinander durch.
Nun zurück zur Story: mit der Hilfe ihrer Freunde Rene, Ninon, Blanc und dem Comte ist es Rea gelungen, nach Frankreich zu fliehen. Hier ist es, im Gegensatz zu London, nicht verboten eine Magdalena zu sein und sie muss sich an die neue Lebensweise gewöhnen. Sie kann Berührungen ausleben. Sie darf sich Kleiden, wie sie es möchte, auch wenn ihr das am Anfang nicht so leicht fällt. Außerdem hat sich in Teil 1 herausgestellt, dass Ninon ebenfalls eine Magdalena ist und niemand am Hofe weiß dies – meint man. Rea hofft endlich auf ein Leben in Freiheit. Bis Robin in Frankreich auftaucht und um die Hand von Ninon, der Schwester des französischen Königs, auf Grund einer Brautwerbung bittet. Ninon weiß allerdings um die Gefühle ihrer Freundin Rea für Robin und so weiß sie auch, dass zwischen ihr und Robin nie etwas Ernstes entstehen wird. Allerdings spielt sie erst mal die neue Frau an Robins Seite. Robin selbst kam aus einem ganz anderen Grund nach Frankreich: er möchte Rea (und Ninon) bitten, ihn alles vergessen zu lassen. Was Rea am Anfang nicht zulassen kann, weil dann vergisst Robin auch seine Gefühle zu ihr. Und die sind präsenter als jemals zuvor! Rea wird als direkte, geheime Leibwächterin für Ninon angeheuert und muss sich um die Sicherheit ihrer Freundin kümmern. Was dank Robin hin und wieder schief geht.
Dann wäre da noch Madame Hiver. Sie ist die Gespielin des französischen Königs und versteckt sich unter einer Maske. Niemand hat ihr Gesicht gesehen. Sie bedroht Rea und möchte, dass sie Robin ausspioniert. Doch Rea lässt sich nicht darauf ein. Im Laufe der Gesichte versucht Rea mit Robin und Ninon, der guten Madame Hiver eine Falle zustellen um herauszufinden, was Mademe Hiver im Schilde führt. Die Geschichte um Madame Hiver ist wirklich interessant. Auch was ihre Vergangenheit mit einem der Bekannten angeht. Und ihre Beziehung zu Rea. Trotz allem kann ich sie nicht ausstehen.
Der Schreibstil von C. E. Bernard ist, wie auch im ersten Teil,absolut Leicht und Flüssig zu lesen. Allerdings war es für mich hin und wieder schwierig die französischen Sätze zu verstehen, da ich absolut kein Wort Französisch kann. Diese Sätze und Begriffe hab ich zum Teil ausgelassen, möchte sie aber auf jeden Fall noch durch den Übersetzer jagen.
Das Ende hat mich sehr traurig gemacht, als Rea ihre Freunde zurück gelassen hat, um mit Robin nach England zurückzukehren. Ich hab die Enttäuschung ihrer Freunde förmlich gespürt und ich hoffe sehr, dass sie Rea trotz allem nicht in Stich lassen werden.
Ich kann den 23. Juli einfach nicht abwarten und stelle mir so viele Richtungen zu „Palace of Fire“ vor.
Liebe C. E. Bernard, sollten Sie meine Rezension hier lesen, ich bin ein bisschen „sauer“ auf Sie, dass Sie mich so lange mit der Fortsetzung im „Regen stehen lassen“. Ich bin ein absoluter Fan von Ihrer Reihe und ich kann es nicht erwarten zu erfahren wie es ausgeht. Ich bin ein bisschen traurig darüber, dass es dann schon der letzte Teil dieser unfassbar schönen Reihe sein wird – aber man kann Bücher zum Glück öfter lesen.
Mein Fazit: lest diese Reihe. Lest sie und verliebt euch in die Charaktere. In die Schauplätze und die Geschichte. Ich bin absolut verliebt und unfassbar froh darüber, mich den (unberechtigten, aber jeder hat seine Meinung) negativen Rezensionen hinweg gesetzt zu haben und mit „Palace of Glass“ begonnen und aktuell mit „Palace of Silk“ beendet zu haben. „Palace of Fire“ wird, da bin ich mir sicher, ein Highlight und es wird noch mal richtig Spannend werden!

 

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„Deep Love“ – J. Kenner

Titel: Deep Love
Autor: J. Kenner
Verlag: Diana
Preis: 9,99€
Seiten: 368
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Deep Love (1)
Bildquelle: Bloggerportal
Der Fotograf Wyatt steht kurz vor dem großen Durchbruch. Alles, was ihm fehlt, ist das perfekte Model als Herzstück für seine kontroverse, sexy Ausstellung. Die leidenschaftliche Tänzerin Kelsey braucht diesen Auftrag, um eine alte Schuld wiedergutzumachen – auch wenn es bedeutet, mit dem Mann zusammenzuarbeiten, dem sie schon einmal gefährlich nahe gekommen ist. Doch dann stellt Wyatt eine Bedingung: Kelsey kriegt den Job nur, wenn er die komplette Kontrolle hat – bei Tag und auch bei Nacht…
Das Cover finde ich persönlich wunderschön und geheimnisvoll. Es weckt die Neugierde auf das, was in diesem Buch steckt.
Es ist mein erstes Buch von der Autorin und ich muss sagen, es war klasse. Der Klappentext ist mal wieder schuldig gewesen, dass ich dieses Buch über das Bloggerportal angefordert habe. Die Hauptprotagonisten in der Handlung sind Wyatt und Kelsey, welche eine gemeinsame Vergangenheit haben. Man erfährt in mehreren Rückblenden was damals zum großen Ende geführt hat und auch was zwischen den beiden passiert ist. Wyatt ist Fotograf und für seinen großen Durchbruch braucht er eine Frau für eine spezielle Ausstellung als Model. Diese Frau findet er in Kelsey wieder, was das ganze nicht ganz so einfach erscheinen lässt eben durch die gemeinsame Vergangenheit. Im Laufe des Buches wird einem recht schnell klar, dass hinter der Geschichte viel mehr steckt, als irgendein ein billiges Spiel oder nicht mehr vorhandene Gefühle. Allein die Entwicklung zwischen Kelsey und Wyatt hat mich nicht wieder losgelassen. Es liegt unentwegt etwas in der Luft zwischen den beiden, doch es steht auch viel zwischen den Beiden. Kelsey möchte nicht ihren wiederbebten Gefühlen nachgeben, was ich wirklich gut fand. Keins dieser Mädchen aus anderen Büchern, die direkt „Ja und amen“ sagen. Aber nicht nur Kelsey hat ihre Probleme, auch Wyatt hat diese. Er ist aufgewachsen in einer angesehenen Gesellschaft mit viel Geld. Er wünscht sich etwas aus eigener Kraft zu schaffen. Dies versucht er durch die Fotografie was ihm auch zum Greifen nahe steht.
Die Autorin hat hier super spannende Protagonisten geschaffen, welche man nicht mehr aus der Hand legen möchte. In diesem Buch ist viel Gefühl vertreten. Sei es über Emotionen oder Erotik bis hin zu dramatischen Geschehnissen. In diesem Buch findet sich wirklich eine gute Mischung – welches mich als Leser nicht gelangweilt hat, sondern im Bann behalten hat.
Ich hab etwas länger gebraucht, bis ich dieses Buch wirklich in der Hand hatte. Aber sobald ich es begonnen hab, war ich hin und weg. Dieses Buch darf in keinem kommenden Urlaub fehlen. Es hat mich persönlich vollkommen überzeugt und ich werde mir auf jeden Fall die zukünftigen Bücher zulegen.

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„Lass mich los“ – Jane Corry

Autor: Jane Corry
Verlag: Diana
Preis: 10,99€
Seiten: 576
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Als die junge Anwältin Lily Ed heiratet, hofft sie auf einen Neuanfang. Sie möchte die Geheimnisse der Vergangenheit hinter sich lassen. Doch als sie ihren ersten wichtigen Fall annimmt, fühlt sie sich merkwürdig von ihrem Klienten angezogen. Einem Mann, der des Mordes angeklagt ist. Einem Mann, für den sie bald alles riskiert. Doch ist er wirklich unschuldig?
Das Cover ist super schlicht gehalten. Was es irgendwie etwas geheimnisvoll macht und zugleich, meiner Meinung nach, auch typisch für Psychothriller/Thriller ist.

Warum ich dieses Buch lesen wollte? Der Klappentext! Er hat mich sofort angesprochen und klang nach jeder Menge Spannung, doch leider führt dieser ein klein wenig in die Irre und das Buch ist nicht ganz so in der Psychoschiene, wie ich es aus dem Klappentext erwartet hätte.

Der Schreibstil von Jane Corry hat mir sehr gut gefallen, sie erzählt anschaulich und detailliert, so dass man sich in Personen und die Umgebungen schnell gewöhnen und rein finden konnte. Der angenehme Schreibstil ist auch der Grund, der mir die Story leicht gemacht hat, da sie doch einige Längen hatte. Es hier viele Ereignisse, die sich durchaus auf die Psyche der Charaktere auswirkten, aber für einen richtigen Psychothriller war dies zu wenig. Die Spannung in der Geschichte ließ etwas zulange auf sich warten, denn gerade in der ersten Hälfte lernt man eher die Charaktere kennen.

Es war okay und hat für den Urlaub am Strand alle mal gereicht. Ein bisschen mehr Psycho und Spannung hätte ich erwartet. Aber es war okay.

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Urlaubsvorfreude!

Die mit * gekennzeichneten Nennungen sind Werbung. Es wurde alles selbst bezahlt.

Bald ist es soweit – es geht endlich in den Urlaub.

Wie nötig ich diesen habe, könnt ihr euch denken, wenn mein letzter Urlaub (der mindestens 5 Tage am Stück war) im August 2017 war!

Am 15. Juni geht es für meinen Mann und mich nach Mallorca. Wir wollten über unseren 2. Hochzeitstag (18. Juni) wieder wegfliegen und haben uns für die Insel entschieden, auf der wir vor 2 Jahren auch unsere Flitterwochen verbracht haben.

Vor 2 Jahren waren wir „nur“ 7 Tage da. Jetzt geht es für uns 10 Tage auf die Insel. Geplant ist bisher nicht viel. Ein paar Sehenswürdigkeiten und Buchten haben wir uns rausgesucht, da wir dieses Jahr unsere Kameras mitnehmen möchten. Außerdem werden wir uns für 3 oder 4 Tage ein Auto mieten und unseren Hochzeitstag im „Red Rubber Duck“* verbringen. Worauf wir uns auch jetzt schon sehr freuen ist die Pizza im „Dolce Vita“*.

Wir fliegen mit Sundair* von Kassel aus – also ein kleiner, überschaubarer Flughafen. Morgens um 9 Uhr geht der Flieger und so hoffen wir, dass wir gegen 14 Uhr im Hotel sind. Der Bus fährt ja wieder jedes kleine Hotel an. Diesmal wollen wir fragen, ob wir denn schon früher aussteigen dürfen. Hat da jemand Erfahrungen mit? Vor 2 Jahren sind wir 3 oder 4 mal an unserem Hotel vorbeigefahren und waren letztendlich die Vorletzen, die ausgestiegen sind.

Nur irgendwie habe ich noch keinen passenden Badeanzug gefunden. Keine passenden Kleider und überhaupt hab ich überhaupt nichts zum anziehen für den Urlaub.

Kleine Einkäufe haben wir auch schon gemacht. Sonnencreme, After Sun, kleine Haarshampooflaschen und Duschgel. Außerdem liegen schon die Badetücher bereit. Die Tage werde ich dann den Koffer aus dem Keller holen und mir mal Gedanken darüber machen, was ich denn alles mitnehmen möchte.

Ansonsten poste ich euch gerne ein paar Bilder von vor 2 Jahren. Natürlich möchte ich euch nach unserem Urlaub darüber erzählen wie es war.

Blick vom Flugzeug auf Mallorca.

Ankunft in Palma (und zu dem Zeitpunkt hab ich mich so sehr über diese
langen  Rolltreppen gefreut. Ich wollte diese schon immer mal „fahren“)

Das erste Mal, dass ich richtige, echte Palmen gesehen habe.

Direkt in Paguera – mit Blick auf das wundervolle Meer.

In Cala Rajada haben wir bei „PastaPasta“* zu Mittag gegessen. Die Aussicht war unfassbar schön. 

Einen Tag haben wir uns Valldemossa angesehen. Beeindruckender Ort.
Beeindruckende Architektur. Beeindruckende Landschaft. Überteuertes Eis.

Hier waren wir in Cala Figuera und haben uns eine Bucht angesehen. Hier konnte man direkt von einem Stein aus ins Meer hüpfen! 
Memo für dieses Jahr: unbedingt von einem Stein aus ins Meer springen!

Gewohnt haben wir 2016 im 4 Sterne Apart Hotel Paguera Beach*. Dieses liegt vielleicht 5 Minuten zu Fuß vom Boulevard entfernt und 7 Minuten zum Strand. Die Verpflegung war mit Frühstück und Abendessen (welches wir selten im Hotel hatten). Der Pool wurde im letzten Jahr umgebaut. Hierauf bin ich besonders gespannt, weil es jetzt auch im Poolbereich einen Loungebereich mit Cocktails gibt.

Wohin es dieses Jahr geht, verrate ich euch in meinem Urlaubspost nach dem Urlaub! Ich wünsche euch schöne Ferien, schönen Urlaub und genießt die Zeit!

 

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„Palace of Glass“ – C. E. Bernard

Autor: C. E. Bernard
VerlagPenhaligon
Preis: 14,00€
Seiten: 416
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Bild über Thalia.de

Stellen Sie sich vor… 

London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist. 

Eine Kämpferin, die eine verbotene Gabe besitzt. Ein Prinz, dessen Leben auf dem Spiel steht. Ein gläserner Palast, in dem eine tödliche Intrige gesponnen wird.

Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches. Die rote Seide hat ist wie ein roter Faden in diesem Buch. Und bei diesem Buch ist die rote Seide ein absolutes Muss.
Ich habe so unfassbar viele negative Rezensionen über das Buch gelesen, dass ich schon fast keine Lust mehr hatte es zu lesen. Man würde nicht in die Geschichte kommen oder der Schreibstil von C. E. Bernard wäre anstrengend. Aber ich für meinen Teil muss das Gegenteil behaupten. Die Story war unfassbar gut. Man kam immer wieder mit. Auch der Schreibstil von C. E. Bernard ist unheimlich gut. Man muss aufpassen, ja. Ich hab versucht das Buch abends im Bett zu lesen. Aber sobald die Augen müde geworden sind, musste ich aufhören. Ich konnte mich sonst einfach nicht mehr darauf konzentrieren. Und wer liest schon ein Buch ohne Aufmerksamkeit und Konzentration?
Die Protagonistin Rea ist mir unheimlich sympathisch. Sei es als Kämpferin oder als Liebhaberin des Kronprinzen. Sei es als Magdalene oder als „normaler“ Mensch. Sie versucht das Beste aus ihrer Gabe zu machen, auch wenn sie die Kreatur im Nacken hat. Rea hat noch einen Bruder, Liam. Dieser versucht Beide mit Straßenmusik über Wasser zuhalten, was nicht wirklich gut funktioniert. Liam hat leider nicht so eine große Rolle – wobei ich hier hoffe, dass in Teil 2 oder Teil 3 noch mehr von Liam kommt, vor allem nach dem Ende von Teil 1. Rea muss den Kronprinzen im Auftrag des Königs und der Königin beschützen, da schon ein Anschlag auf den Kronprinzen verübt worden ist. Sie wird als neue Freundin der Presse und Öffentlichkeit vorgestellt, doch im Inneren des Palastes ist sie der direkte Bodyguard von Robin, dem Kronprinz. Allerdings verlieben sich beide, im Laufe der Geschichte, ineinander (hier hatte ich ja ein wenig gehofft, dass Rea und der Weiße Ritter sich näher kommen). Aber die Story um Robin und Rea ist unfassbar spannend. Außerdem gibt es hier noch Ninon (ebenfalls eine Magdalene, auch wenn das erst am Ende des Buches raus kommt), welche ich sehr ins Herz geschlossen hab (auch wenn ich mit dem Namen nicht ganz warm werde, weil er mich sehr an Jeanne d’Arc und Chinon erinnert). Aber ihre Rolle im Buch ist unverzichtbar und ich frage mich, wie es mit ihr weitergeht. Auch wie die Liebesgeschichte zwischen Rea und Robin weitergeht. Eine wichtige Schlüsselrolle in der Geschichte spielt der König. Wie er das, was er herausgefunden hat, vernichten möchte ist wirklich ideal umgesetzt. Auch unter meinen Vorstellungen eines Königs. Die Rolle der Königin hat sich zum Ende des Buches noch einmal gewendet, worüber ich wirklich sehr froh bin.
Der Schreibstil von C. E. Bernard ist speziell – man muss das Buch wirklich lesen wollen und vor allem verstehen! An manchen stellen musste ich wirklich kurz überlegen, was gemeint war. Aber es ist unfassbar gut und ich freue mich so, so, so sehr auf Teil 2. Zum Glück erscheint dieser Bald. Teil 3 lässt ja dann auch nicht mehr lang auf sich warten.
Ich finde das Buch super gelungen. Die Geschichte, dass man sich nicht berühren darf. Die Geschichte um Rea. Die Geschichte um Rea und Robin. Ich bin verliebt. Wirklich richtig verliebt in die Story. Ich persönlich kann das Buch empfehlen. Man muss sich wirklich konzentrieren und genau lesen. Aber wenn man das kann, ist das Buch absolut kein Problem.
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„Vicious Love“ – L. J. Shen

TitelVicious Love
Autor: L. J. Shen
Verlag: LYX
Preis: 12,90€
Seiten: 448
Werbung, selbst gekauft

Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron „Vicious“ Spencer gegenübersteht. Vicious, der ihr das Leben einst zur Hölle gemacht hat. Vicious, der nie nett, immer furchtbar zu ihr war. Vicious, der sie ans andere Ende der USA und weg von ihrer Familie getrieben hat. Vicious, der einzige Mann, den sie je geliebt hat. 

Inzwischen ist er ein erfolgreicher Anwalt und leitet mit seinen drei besten Freunden ein Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen. Emilia, die es kaum schafft, sich und ihre kranke Schwester über die Runden zu bringen, weiß, dass Vicious der letzte Mann ist, den sie jetzt in ihrem Leben gebrauchen kann. Und doch kann sie sich wie damals schon einfach nicht von ihm fernhalten.

Das Cover ist wunderschön und auch passend zum Buch sowie zum Protagonisten Baron „Vicious“ Spencer gewählt. Man kann in dem Cover gut die Assoziationen erkennen und versteht, nachdem man das Buch gelesen hat auch, wie das Cover gemeint ist.
Meine Meinung zu dem Buch ist nicht 100%ig. Die ersten Kapitel fand ich super langweilig und beginnen mit dem früheren Geschehen zwischen den Hauptprotagonisten Emilia und Vicious. Ich finde, Vicious verhält sich wie ein kleines Kind (und das nicht nur am Anfang vom Buch, sondern bis zum Ende hin), welches nicht das bekommt, was er gerne haben möchte und deswegen alle um sich herum abstößt, nicht ausstehen kann und schlecht behandelt. Ich bin auch nicht richtig dahinter gekommen, warum genau sich Vicious so verhält, wie er sich verhält. Ja, er hat schlimme Dinge in der Kindheit durchgemacht, aber sein Verhalten passt da irgendwie überhaupt nicht dazu. Emilia fand ich am Anfang wirklich sehr sympathisch, was sich zum Ende hin geändert hat. Das sie Vicious helfen möchte – okay. Aber sich auch nach 10 Jahren noch alles von ihm gefallen zu lassen finde ich daneben. Da hat die Story wirklich ihren Reiz für mich verloren. Auch die Geschichte hinter Emilia und ihrer Schwester Rosie war für mich nicht ganz verständlich. Ja, Rosie ist krank. Aber muss Emilia sich dafür den Hinter aufreißen, damit ihre Schwester die Medikamente bekommen kann? Wieso ist diese nicht einfach bei ihren Eltern geblieben? Was mich auch unheimlich gestört hat, waren die Aussagen von Vicious á la „Sie gehört mir“, „Sie ist mein“ – dieses Besitzergreifende konnte ich irgendwann nicht mehr lesen. Zum Ende hin hat mich dieses Buch nur noch genervt und ich war wirklich froh, als es endlich vorbei war. Schade, aber der Schein mit dem Cover trügt und es verbirgt sich eine recht, meiner Meinung nach, langweilige Story hinter dem Buch.
Ich würde das Buch nicht noch einmal lesen und niemandem Empfehlen, der mich fragt. Auch weiß ich nicht ob ich die Nachfolger lesen werde..

 

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„After Work“ – Simona Ahrnstedt

Titel: After Work
Autor: Simona Ahrnstedt
Verlag: LYX
Preis: 15,00€
Seiten: 528
Werbung, selbst gekauft

Stell dir vor, du triffst einen Mann in einer Bar. 
Und er ist heiß und sexy und interessant. 
Stell dir vor, du erzählst ihm alles von dir. 
Und du küsst ihn. 
Dann stell dir vor, du kommst am nächsten Morgen ins Büro. 
Und er ist dein neuer Chef. 

Das Cover finde ich persönlich okay. Die Farben und auch die Person auf dem Cover sind perfekt, wie ich finde, für eine Werbeagentur abgestimmt. Allerdings finde ich die blonde Dame passt überhaupt nicht zu der Hauptprotagonistin Lexia. Zumindest nicht in meinen Vorstellungen und den Beschreibungen im Buch. Da hätte man sich eventuell dran halten können um das Ganze etwas anschaulicher zu gestalten.

„After Work“ ist mein erstes Buch der skandinavischen Autorin Simona Ahrnstedt. Das Buch startet direkt aus der sich von Lexia und wie sie sich in einer Bar betrinkt, weil die Werbeagentur, für die sie arbeitet, an einen Dänen verkauft wird. In der Bar trifft sie einen fremden Mann und schüttet ihm betrunken ihr Herz aus. Was sie nicht weiß: der fremde Mann weiß genau wer sie ist. Er wird am nächsten Tag ihr neuer Chef sein. Die nächsten Kapitel gehen hin und her. Es wird jeweils aus der Sicht von Lexia und von Adam geschrieben und so kann man sich gut in die Gefühle des jeweils Anderen hineinfinden. Allerdings fand ich das Ganze etwas lang. Nach gut der Hälfte des Buches wird es endlich etwas spannender. Lexia und Adam kommen sich immer näher, küssen sich und schlafen schließlich miteinander. Und doch wissen beide: es darf so nicht sein. Sie können niemals ein Paar werden.

Die Nebenrollen wie die von Roy oder Eva fand ich irgendwie langweilig. War jetzt nichts großartig spannendes.

Ich bin etwas zwiegespalten, ob ich die Story gut fand oder nicht. Sie war mir wirklich etwas zu lang und ein bisschen weniger hin und her hätte dem Buch sicher nicht geschadet. Ich finde allerdings das Statement hinter der Kampagne super. Das Buch bzw. die Kampagne spricht sich für Body Positivity und gegen Body Shaming aus – und zeigt ganz klar, wie die meisten Menschen in unserer Gesellschaft über dicke, dunkelhäutige oder nicht super schlanke Menschen/Models denken. Und hier finde ich super wichtig, dass Lexia am Ende den Vortrag auf der Bühne gehalten hat. DAS war ein gelungener Abschluss. Und ich musste sogar ein paar Tränen verdrücken, weil ich mich so verstanden gefühlt habe.

Der Schreibstil ist flüssig und durch die überschaubare Länge der Kapitel kommt man recht gut voran.

Ich würde das Buch auf jeden Fall empfehlen. Eventuell wenn man in den Urlaub fliegt und am Strand ein bisschen lesen möchte. Ansonsten ist es etwas dick und langatmig. Lexia ist mir direkt ans Herz gewachsen, weil sie eine starke Persönlichkeit hat und ich bin wirklich etwas traurig, dass ich es jetzt durch habe. Ich konnte mich ein wenig mit ihr identifizieren und hab mich wie eine Freundin gefühlt.

 

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„Save Me“ – Mona Kasten

Titel: Save Me
Autor: Mona Kasten
Verlag: LYX
Preis: 12,90€
Seiten: 416
Werbung, selbst gekauft

 

Sie kommen aus unterschiedlichen Welten.
Und doch sind sie füreinander bestimmt.

Geld, Glamour, Luxus, Macht — all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Seit sie ein Stipendium für das renommierte Maxton Hall College erhalten hat, versucht sie in erster Linie eins: ihren Mitschülern so wenig wie möglich aufzufallen. Vor allem von James Beaufort, dem heimlichen Anführer des Colleges, hält sie sich fern. Er ist zu arrogant, zu reich, zu attraktiv. Während Rubys größter Traum ein Studium in Oxford ist, scheint er nur für die nächste Party zu leben. Doch dann findet Ruby etwas heraus, was sonst niemand weiß — etwas, was den Ruf von James‘ Familie zerstören würde, sollte es an die Öffentlichkeit geraten. Plötzlich weiß James genau, wer sie ist. Und obwohl sie niemals Teil seiner Welt sein wollte, lassen ihr James — und ihr Herz — schon bald keine andere Wahl …
Das Cover ist wirklich wunderschön. Das Gold ist perfekt mit den restlichen Farben abgestimmt und es sieht wirklich sehr edel und glamourös aus – für mich genau auf die Story in dem Buch angepasst.
„Save Me“ ist der Auftakt der Maxton-Hall Reihe von insgesamt 3 Büchern (Save Me, Save You & Save Us). Ich habe vor „Save Me“ kein anderes Buch von Mona Kasten gelesen. Leider habe ich, bevor ich es mir gekauft habe, viele negative Rezensionen darüber gelesen. Was ich sehr schade fand, denn so hab ich leider etwas länger gezögert. Trotz allem ist es doch in meinem Bücherregal gelandet und ich bin sehr froh darüber. Ruby – die Hauptprotagonistin in diesem Buch – ist mir direkt ans Herz gewachsen. Ich hab so ein bisschen das Gefühl gehabt, als wäre ich direkt ihre Freundin geworden. Ich liebte ihre Ordnung. Genauso wie ich ihre bunte To-Do Liste liebte. Ruby wirkt dadurch unfassbar sympathisch, dass sie sich für den Luxus, der um sie herum schwirrt, überhaupt nicht interessiert. Sie ist fest darauf fixiert, in Oxford angenommen zu werden und dafür tut sie wirklich alles. Die Situation, wie sie James kennen lernen musste, fand ich persönlich interessant und gut gewählt. Auch wenn sie mir etwas leid tat. Danach war ihr Leben, in der sich unauffällig bis Oxford kommen wollte, dahin.
James ist zu Beginn der typische Bad Boy. Für ihn zählen nur Parties, Frauen, Alkohol und Drogen. Viel erfährt man über ihn erst mal nicht. Was ihn wirklich reizvoll macht. Mit den Freunden von James und auch seiner Schwester konnte ich mich allerdings überhaupt nicht groß anfreunden. Schon früh macht James Ruby das Leben recht schwer. James weiß nicht, ob er Ruby trauen kann und umgekehrt ist es genauso. Dennoch hat man die Spannung zwischen Ruby und James direkt gespürt.
Das Ende war für mich etwas schrecklich. Auch die Umstände zwischen Ruby und James haben mich sehr traurig gestimmt, sodass ich es einfach kaum erwarten kann zu erfahren, wie es zwischen den beiden weitergeht und ob es überhaupt weitergeht.
Mona Kasten’s Schreibstil gefällt mir wirklich sehr gut. Sie schreibt flüssig, verständlich und verbildlicht alles. Ich konnte mich direkt in die Geschichte rein finden und habe alles um mich herum vergessen. Die Emotionen von beiden Protagonisten (Ruby und James) kommt sehr gut rüber. Sobald das Buch zu Ende ist, vermisst man etwas und fühlt sich etwas leer.
Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen. Scheut euch nicht vor den negativen Rezensionen. Das Buch baut durch die, von Beginn an unglücklichen Konflikte, wirklich super Spannung auf. Es kommen immer wieder kleine, unerwartete und interessante Geheimnisse und Wendungen zum Vorschein. Ich kann es, wie schon erwähnt, kaum erwarten bis es weitergeht!

 

Das Buch bekommt von mir folgende Gesamtbewertung:
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„Keiner trennt uns“ – Jana von Bergner

Titel: Keiner trennt uns
Autor: Jana von Bergner
Verlag: selfpublisher
Preis: 9,99€
Seiten: 260
Werbung, selbst gekauftBild über thalia.de
Ein einziger Moment kann alles verändern. Als Hannas Vater plötzlich stirbt, sind sie und ihre drei Geschwister Pia, Emma und Mika mit einem Schlag Vollwaisen. Doch Hanna ist stark, für sich und ihre jüngeren Geschwister. Vor Gericht kämpft die 21-Jährige schließlich um die Vormundschaft. Unterstützung erhält sie von dem nicht ganz unattraktiven Mark, ausgerechnet jenem Polizisten, der ihr die Todesnachricht überbracht hat. Doch was bewegt ihn dazu, ihr zu helfen? Und was verschweigt er ihr? Während beide mit ihren inneren Dämonen kämpfen, bleibt nur eine Frage: Ist Liebe stärker als Angst? 
Ich muss gestehen, ich bin zufällig auf das Buch aufmerksam geworden. Gerade habe ich mir erst einen Bookstragram Account eingerichtet und schon sprang mir das wunderschöne Cover ins Auge. Mein erster Gedanke: „Ich muss das Buch haben!“.

Als ich das Buch zum ersten Mal auf Instagram gesehen habe, gab es dieses zu dem Zeitpunkt noch nicht im Handel, sondern nur über Amazon. Einen Tag habe ich gezögert und es dann gekauft. Ich bin kein großer Fan von eReadern und eBooks, sondern brauche einfach etwas in der Hand. Manchmal jedoch lässt sich dies nicht so einfach vermeiden und dann nehme ich auch ein eBook.
Das Buch selbst habe ich recht schnell gelesen gehabt. Der Schreibstil ist flüssig und es lässt sich auch leicht lesen, genauso sind die Zusammenhänge verständlich. Die Sprünge zwischen Hanna und Mark sind einfach und auch wirklich gut gemacht. Auch wie sich die Gefühle zwischen den beiden entwickeln, gefällt mir gut.
Die Hauptfigur – Hanna – ist als sympathische Person aufgetreten, auch wenn ich mir manchmal an den Kopf greifen musste, weil ich ihre Handlung in dem Moment nicht ganz nachvollziehen konnte. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die sich mit aller Liebe für ihre Geschwister opfert. Der erste Gedanke gilt ihnen und dann kommt erst sie. Am Anfang von dem Buch wird man direkt in die dramatische Situation geworfen, die Hanna ab sofot zu bewältigen hat. Manchmal kam es mir auch so vor, als wäre Hanna ohne Gefühle. Sie hat gerade erst ihren Papa verloren und es gibt nur wenige Stellen, die beschreiben, wie sie um ihren Papa trauert. Das fand ich ein bisschen schade.
Mark ist einer der Polizisten, die Hanna die Nachricht von dem Tod ihres Vaters berichten müssen. Er hat sich direkt zu ihr hingezogen gefühlt und hat von Beginn an beschlossen, Hanna und ihren Geschwistern zu helfen – egal in welcher Hinsicht. Er teilt strickt Privat und Beruf, auch wenn er mit seiner Kollegin ein paar private Dinge austauscht. Sein Geheimnis war für mich jetzt nicht wirklich überraschend, zeigt aber, dass auch so „kleine“ Dinge belastend sein können. Er hätte nur von Beginn an ehrlich gegenüber Hanna sein müssen.
Ganz überzeugt war ich von dem Buch allerdings nicht. Das Buch hat einen guten Abschluss gehabt – ohne Cliffhanger. Das Ende kam für mich etwas zu schnell. Fast so, als wäre keine große Idee mehr da gewesen, wie man das noch etwas ausbreiten könnte.

 

Das Buch bekommt von mir folgende Gesamtbewertung:
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