„After Work“ – Simona Ahrnstedt

Titel: After Work
Autor: Simona Ahrnstedt
Verlag: LYX
Preis: 15,00€
Seiten: 528

Stell dir vor, du triffst einen Mann in einer Bar. 
Und er ist heiß und sexy und interessant. 
Stell dir vor, du erzählst ihm alles von dir. 
Und du küsst ihn. 
Dann stell dir vor, du kommst am nächsten Morgen ins Büro. 
Und er ist dein neuer Chef. 

Das Cover finde ich persönlich okay. Die Farben und auch die Person auf dem Cover sind perfekt, wie ich finde, für eine Werbeagentur abgestimmt. Allerdings finde ich die blonde Dame passt überhaupt nicht zu der Hauptprotagonistin Lexia. Zumindest nicht in meinen Vorstellungen und den Beschreibungen im Buch. Da hätte man sich eventuell dran halten können um das Ganze etwas anschaulicher zu gestalten.

„After Work“ ist mein erstes Buch der skandinavischen Autorin Simona Ahrnstedt. Das Buch startet direkt aus der sich von Lexia und wie sie sich in einer Bar betrinkt, weil die Werbeagentur, für die sie arbeitet, an einen Dänen verkauft wird. In der Bar trifft sie einen fremden Mann und schüttet ihm betrunken ihr Herz aus. Was sie nicht weiß: der fremde Mann weiß genau wer sie ist. Er wird am nächsten Tag ihr neuer Chef sein. Die nächsten Kapitel gehen hin und her. Es wird jeweils aus der Sicht von Lexia und von Adam geschrieben und so kann man sich gut in die Gefühle des jeweils Anderen hineinfinden. Allerdings fand ich das Ganze etwas lang. Nach gut der Hälfte des Buches wird es endlich etwas spannender. Lexia und Adam kommen sich immer näher, küssen sich und schlafen schließlich miteinander. Und doch wissen beide: es darf so nicht sein. Sie können niemals ein Paar werden.

Die Nebenrollen wie die von Roy oder Eva fand ich irgendwie langweilig. War jetzt nichts großartig spannendes.

Ich bin etwas zwiegespalten, ob ich die Story gut fand oder nicht. Sie war mir wirklich etwas zu lang und ein bisschen weniger hin und her hätte dem Buch sicher nicht geschadet. Ich finde allerdings das Statement hinter der Kampagne super. Das Buch bzw. die Kampagne spricht sich für Body Positivity und gegen Body Shaming aus – und zeigt ganz klar, wie die meisten Menschen in unserer Gesellschaft über dicke, dunkelhäutige oder nicht super schlanke Menschen/Models denken. Und hier finde ich super wichtig, dass Lexia am Ende den Vortrag auf der Bühne gehalten hat. DAS war ein gelungener Abschluss. Und ich musste sogar ein paar Tränen verdrücken, weil ich mich so verstanden gefühlt habe.

Der Schreibstil ist flüssig und durch die überschaubare Länge der Kapitel kommt man recht gut voran.

Ich würde das Buch auf jeden Fall empfehlen. Eventuell wenn man in den Urlaub fliegt und am Strand ein bisschen lesen möchte. Ansonsten ist es etwas dick und langatmig. Lexia ist mir direkt ans Herz gewachsen, weil sie eine starke Persönlichkeit hat und ich bin wirklich etwas traurig, dass ich es jetzt durch habe. Ich konnte mich ein wenig mit ihr identifizieren und hab mich wie eine Freundin gefühlt.

 

Das Buch bekommt von mir folgende Gesamtbewertung:

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1 Kommentar

  1. Das Buch lese ich auch im Moment und finde es auch etwas lang und ab und an uninteressant. Bin gespannt wie ich es am Ende finde 🙂