Broken Dreams – Anne-Marie Jungwirth

Werbung, Rezensionsexemplar – vielen Dank an NetGalley und LYX! <3 
Tyriq hat seinen Bruder und seinen Vater an Bandenmitglieder verloren. Nachdem er einen guten Freund gedeckt hat, muss er eine Gefängnisstrafe absitzen. Nachdem diese abgesessen ist, ist erfest entschlossen, sein Leben um 180 Grad drehen, wäre da nicht besagter Freund und die wundervolle Avery…

Avery ist eine talentierte und erfolgreiche Innenarchitektin und auf dem Boden geblieben. Als sie den mysteriösen Tyriq trifft, ändert sich ihr bis dahin braves und ruhiges Leben.


Anne-Marie Jungwirths Schreibstil ist fantastisch. Sie schreibt ruhig, flüssig und spannend. Auch wenn das Buch selbst nicht ganz so spannend und etwas langatmig ist.

Tyriq ist ein ehemaliges Gang-Mitglied, der seinen besten Freund Pepe gedeckt hat und deshalb im Gefängnis sitzt. Tyriq selbst ist mir etwas zu langweilig und schüchtern. Ja, er kommt gerade erst aus dem Gefängnis, aber er tut so, als wäre er ein kleines Lämmchen und kriegt nichts auf die Reihe. Dabei beschreibt ihn die Autorin als nicht dumm. Er hat viel Mist erlebt, er hat viel durchgemacht, aber gerade das hätte er als Push sehen müssen, um sein Leben nach dem Gefängnis wieder auf die Reihe zu bekommen. Als er seinem Chef dann endlich nach der Festanstellung gefragt hat, hab ich kurz etwas gehofft, dass er endlich aus sich raus kommt – doch die Euphorie ist schnell wieder verflogen. Erst in den letzten Seiten konnte er wieder etwas mehr von sich überzeugen.

Protagonistin Avery hingegen hat mir sehr gut gefallen. Ihre natürliche Art und ihr bodenständiges Leben finde ich sehr interessant. Ja, sie kann es sich leisten, Cocktails in einer angesagten Bar zu trinken oder in Santa Monica zu wohnen. Doch sie arbeitet hart dafür. Ich war auch wirklich extrem positiv davon überrascht, wie sie für Tyriq alles tut und diesen Schritt am Ende wagt – eine unheimlich spannende Person.

Mein Fazit: Broken Dreams ist ein schönes Buch für nebenbei, jedoch an manchen Stellen etwas langatmig und ich hab ein paar Sätze überlesen. Vor allem die intimen Stellen. Trotz allem war es mir ein Vergnügen in die Welt von Tyriq und Avery einzutauchen.

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