„Vicious Love“ – L. J. Shen

TitelVicious Love
Autor: L. J. Shen
Verlag: LYX
Preis: 12,90€
Seiten: 448

Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron „Vicious“ Spencer gegenübersteht. Vicious, der ihr das Leben einst zur Hölle gemacht hat. Vicious, der nie nett, immer furchtbar zu ihr war. Vicious, der sie ans andere Ende der USA und weg von ihrer Familie getrieben hat. Vicious, der einzige Mann, den sie je geliebt hat. 

Inzwischen ist er ein erfolgreicher Anwalt und leitet mit seinen drei besten Freunden ein Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen. Emilia, die es kaum schafft, sich und ihre kranke Schwester über die Runden zu bringen, weiß, dass Vicious der letzte Mann ist, den sie jetzt in ihrem Leben gebrauchen kann. Und doch kann sie sich wie damals schon einfach nicht von ihm fernhalten.

Das Cover ist wunderschön und auch passend zum Buch sowie zum Protagonisten Baron „Vicious“ Spencer gewählt. Man kann in dem Cover gut die Assoziationen erkennen und versteht, nachdem man das Buch gelesen hat auch, wie das Cover gemeint ist.
Meine Meinung zu dem Buch ist nicht 100%ig. Die ersten Kapitel fand ich super langweilig und beginnen mit dem früheren Geschehen zwischen den Hauptprotagonisten Emilia und Vicious. Ich finde, Vicious verhält sich wie ein kleines Kind (und das nicht nur am Anfang vom Buch, sondern bis zum Ende hin), welches nicht das bekommt, was er gerne haben möchte und deswegen alle um sich herum abstößt, nicht ausstehen kann und schlecht behandelt. Ich bin auch nicht richtig dahinter gekommen, warum genau sich Vicious so verhält, wie er sich verhält. Ja, er hat schlimme Dinge in der Kindheit durchgemacht, aber sein Verhalten passt da irgendwie überhaupt nicht dazu. Emilia fand ich am Anfang wirklich sehr sympathisch, was sich zum Ende hin geändert hat. Das sie Vicious helfen möchte – okay. Aber sich auch nach 10 Jahren noch alles von ihm gefallen zu lassen finde ich daneben. Da hat die Story wirklich ihren Reiz für mich verloren. Auch die Geschichte hinter Emilia und ihrer Schwester Rosie war für mich nicht ganz verständlich. Ja, Rosie ist krank. Aber muss Emilia sich dafür den Hinter aufreißen, damit ihre Schwester die Medikamente bekommen kann? Wieso ist diese nicht einfach bei ihren Eltern geblieben? Was mich auch unheimlich gestört hat, waren die Aussagen von Vicious á la „Sie gehört mir“, „Sie ist mein“ – dieses Besitzergreifende konnte ich irgendwann nicht mehr lesen. Zum Ende hin hat mich dieses Buch nur noch genervt und ich war wirklich froh, als es endlich vorbei war. Schade, aber der Schein mit dem Cover trügt und es verbirgt sich eine recht, meiner Meinung nach, langweilige Story hinter dem Buch.
Ich würde das Buch nicht noch einmal lesen und niemandem Empfehlen, der mich fragt. Auch weiß ich nicht ob ich die Nachfolger lesen werde..

 

Das Buch bekommt von mir folgende Gesamtbewertung:
Weiterlesen