„Palace of Glass“ – C. E. Bernard

Autor: C. E. Bernard
VerlagPenhaligon
Preis: 14,00€
Seiten: 416
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Stellen Sie sich vor… 

London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist. 

Eine Kämpferin, die eine verbotene Gabe besitzt. Ein Prinz, dessen Leben auf dem Spiel steht. Ein gläserner Palast, in dem eine tödliche Intrige gesponnen wird.

Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches. Die rote Seide hat ist wie ein roter Faden in diesem Buch. Und bei diesem Buch ist die rote Seide ein absolutes Muss.
Ich habe so unfassbar viele negative Rezensionen über das Buch gelesen, dass ich schon fast keine Lust mehr hatte es zu lesen. Man würde nicht in die Geschichte kommen oder der Schreibstil von C. E. Bernard wäre anstrengend. Aber ich für meinen Teil muss das Gegenteil behaupten. Die Story war unfassbar gut. Man kam immer wieder mit. Auch der Schreibstil von C. E. Bernard ist unheimlich gut. Man muss aufpassen, ja. Ich hab versucht das Buch abends im Bett zu lesen. Aber sobald die Augen müde geworden sind, musste ich aufhören. Ich konnte mich sonst einfach nicht mehr darauf konzentrieren. Und wer liest schon ein Buch ohne Aufmerksamkeit und Konzentration?
Die Protagonistin Rea ist mir unheimlich sympathisch. Sei es als Kämpferin oder als Liebhaberin des Kronprinzen. Sei es als Magdalene oder als „normaler“ Mensch. Sie versucht das Beste aus ihrer Gabe zu machen, auch wenn sie die Kreatur im Nacken hat. Rea hat noch einen Bruder, Liam. Dieser versucht Beide mit Straßenmusik über Wasser zuhalten, was nicht wirklich gut funktioniert. Liam hat leider nicht so eine große Rolle – wobei ich hier hoffe, dass in Teil 2 oder Teil 3 noch mehr von Liam kommt, vor allem nach dem Ende von Teil 1. Rea muss den Kronprinzen im Auftrag des Königs und der Königin beschützen, da schon ein Anschlag auf den Kronprinzen verübt worden ist. Sie wird als neue Freundin der Presse und Öffentlichkeit vorgestellt, doch im Inneren des Palastes ist sie der direkte Bodyguard von Robin, dem Kronprinz. Allerdings verlieben sich beide, im Laufe der Geschichte, ineinander (hier hatte ich ja ein wenig gehofft, dass Rea und der Weiße Ritter sich näher kommen). Aber die Story um Robin und Rea ist unfassbar spannend. Außerdem gibt es hier noch Ninon (ebenfalls eine Magdalene, auch wenn das erst am Ende des Buches raus kommt), welche ich sehr ins Herz geschlossen hab (auch wenn ich mit dem Namen nicht ganz warm werde, weil er mich sehr an Jeanne d’Arc und Chinon erinnert). Aber ihre Rolle im Buch ist unverzichtbar und ich frage mich, wie es mit ihr weitergeht. Auch wie die Liebesgeschichte zwischen Rea und Robin weitergeht. Eine wichtige Schlüsselrolle in der Geschichte spielt der König. Wie er das, was er herausgefunden hat, vernichten möchte ist wirklich ideal umgesetzt. Auch unter meinen Vorstellungen eines Königs. Die Rolle der Königin hat sich zum Ende des Buches noch einmal gewendet, worüber ich wirklich sehr froh bin.
Der Schreibstil von C. E. Bernard ist speziell – man muss das Buch wirklich lesen wollen und vor allem verstehen! An manchen stellen musste ich wirklich kurz überlegen, was gemeint war. Aber es ist unfassbar gut und ich freue mich so, so, so sehr auf Teil 2. Zum Glück erscheint dieser Bald. Teil 3 lässt ja dann auch nicht mehr lang auf sich warten.
Ich finde das Buch super gelungen. Die Geschichte, dass man sich nicht berühren darf. Die Geschichte um Rea. Die Geschichte um Rea und Robin. Ich bin verliebt. Wirklich richtig verliebt in die Story. Ich persönlich kann das Buch empfehlen. Man muss sich wirklich konzentrieren und genau lesen. Aber wenn man das kann, ist das Buch absolut kein Problem.
Bemerkung zu diesem Buch:
Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich beim Bloggerportal für das Bereitstellen dieses Rezensionsexemplares bedanken!
Das Buch bekommt von mir folgende Gesamtbewertung:
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„After Work“ – Simona Ahrnstedt

Titel: After Work
Autor: Simona Ahrnstedt
Verlag: LYX
Preis: 15,00€
Seiten: 528

Stell dir vor, du triffst einen Mann in einer Bar. 
Und er ist heiß und sexy und interessant. 
Stell dir vor, du erzählst ihm alles von dir. 
Und du küsst ihn. 
Dann stell dir vor, du kommst am nächsten Morgen ins Büro. 
Und er ist dein neuer Chef. 

Das Cover finde ich persönlich okay. Die Farben und auch die Person auf dem Cover sind perfekt, wie ich finde, für eine Werbeagentur abgestimmt. Allerdings finde ich die blonde Dame passt überhaupt nicht zu der Hauptprotagonistin Lexia. Zumindest nicht in meinen Vorstellungen und den Beschreibungen im Buch. Da hätte man sich eventuell dran halten können um das Ganze etwas anschaulicher zu gestalten.

„After Work“ ist mein erstes Buch der skandinavischen Autorin Simona Ahrnstedt. Das Buch startet direkt aus der sich von Lexia und wie sie sich in einer Bar betrinkt, weil die Werbeagentur, für die sie arbeitet, an einen Dänen verkauft wird. In der Bar trifft sie einen fremden Mann und schüttet ihm betrunken ihr Herz aus. Was sie nicht weiß: der fremde Mann weiß genau wer sie ist. Er wird am nächsten Tag ihr neuer Chef sein. Die nächsten Kapitel gehen hin und her. Es wird jeweils aus der Sicht von Lexia und von Adam geschrieben und so kann man sich gut in die Gefühle des jeweils Anderen hineinfinden. Allerdings fand ich das Ganze etwas lang. Nach gut der Hälfte des Buches wird es endlich etwas spannender. Lexia und Adam kommen sich immer näher, küssen sich und schlafen schließlich miteinander. Und doch wissen beide: es darf so nicht sein. Sie können niemals ein Paar werden.

Die Nebenrollen wie die von Roy oder Eva fand ich irgendwie langweilig. War jetzt nichts großartig spannendes.

Ich bin etwas zwiegespalten, ob ich die Story gut fand oder nicht. Sie war mir wirklich etwas zu lang und ein bisschen weniger hin und her hätte dem Buch sicher nicht geschadet. Ich finde allerdings das Statement hinter der Kampagne super. Das Buch bzw. die Kampagne spricht sich für Body Positivity und gegen Body Shaming aus – und zeigt ganz klar, wie die meisten Menschen in unserer Gesellschaft über dicke, dunkelhäutige oder nicht super schlanke Menschen/Models denken. Und hier finde ich super wichtig, dass Lexia am Ende den Vortrag auf der Bühne gehalten hat. DAS war ein gelungener Abschluss. Und ich musste sogar ein paar Tränen verdrücken, weil ich mich so verstanden gefühlt habe.

Der Schreibstil ist flüssig und durch die überschaubare Länge der Kapitel kommt man recht gut voran.

Ich würde das Buch auf jeden Fall empfehlen. Eventuell wenn man in den Urlaub fliegt und am Strand ein bisschen lesen möchte. Ansonsten ist es etwas dick und langatmig. Lexia ist mir direkt ans Herz gewachsen, weil sie eine starke Persönlichkeit hat und ich bin wirklich etwas traurig, dass ich es jetzt durch habe. Ich konnte mich ein wenig mit ihr identifizieren und hab mich wie eine Freundin gefühlt.

 

Das Buch bekommt von mir folgende Gesamtbewertung:

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„Save Me“ – Mona Kasten

Titel: Save Me
Autor: Mona Kasten
Verlag: LYX
Preis: 12,90€
Seiten: 416

 

Sie kommen aus unterschiedlichen Welten.
Und doch sind sie füreinander bestimmt.

Geld, Glamour, Luxus, Macht — all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Seit sie ein Stipendium für das renommierte Maxton Hall College erhalten hat, versucht sie in erster Linie eins: ihren Mitschülern so wenig wie möglich aufzufallen. Vor allem von James Beaufort, dem heimlichen Anführer des Colleges, hält sie sich fern. Er ist zu arrogant, zu reich, zu attraktiv. Während Rubys größter Traum ein Studium in Oxford ist, scheint er nur für die nächste Party zu leben. Doch dann findet Ruby etwas heraus, was sonst niemand weiß — etwas, was den Ruf von James‘ Familie zerstören würde, sollte es an die Öffentlichkeit geraten. Plötzlich weiß James genau, wer sie ist. Und obwohl sie niemals Teil seiner Welt sein wollte, lassen ihr James — und ihr Herz — schon bald keine andere Wahl …
Das Cover ist wirklich wunderschön. Das Gold ist perfekt mit den restlichen Farben abgestimmt und es sieht wirklich sehr edel und glamourös aus – für mich genau auf die Story in dem Buch angepasst.
„Save Me“ ist der Auftakt der Maxton-Hall Reihe von insgesamt 3 Büchern (Save Me, Save You & Save Us). Ich habe vor „Save Me“ kein anderes Buch von Mona Kasten gelesen. Leider habe ich, bevor ich es mir gekauft habe, viele negative Rezensionen darüber gelesen. Was ich sehr schade fand, denn so hab ich leider etwas länger gezögert. Trotz allem ist es doch in meinem Bücherregal gelandet und ich bin sehr froh darüber. Ruby – die Hauptprotagonistin in diesem Buch – ist mir direkt ans Herz gewachsen. Ich hab so ein bisschen das Gefühl gehabt, als wäre ich direkt ihre Freundin geworden. Ich liebte ihre Ordnung. Genauso wie ich ihre bunte To-Do Liste liebte. Ruby wirkt dadurch unfassbar sympathisch, dass sie sich für den Luxus, der um sie herum schwirrt, überhaupt nicht interessiert. Sie ist fest darauf fixiert, in Oxford angenommen zu werden und dafür tut sie wirklich alles. Die Situation, wie sie James kennen lernen musste, fand ich persönlich interessant und gut gewählt. Auch wenn sie mir etwas leid tat. Danach war ihr Leben, in der sich unauffällig bis Oxford kommen wollte, dahin.
James ist zu Beginn der typische Bad Boy. Für ihn zählen nur Parties, Frauen, Alkohol und Drogen. Viel erfährt man über ihn erst mal nicht. Was ihn wirklich reizvoll macht. Mit den Freunden von James und auch seiner Schwester konnte ich mich allerdings überhaupt nicht groß anfreunden. Schon früh macht James Ruby das Leben recht schwer. James weiß nicht, ob er Ruby trauen kann und umgekehrt ist es genauso. Dennoch hat man die Spannung zwischen Ruby und James direkt gespürt.
Das Ende war für mich etwas schrecklich. Auch die Umstände zwischen Ruby und James haben mich sehr traurig gestimmt, sodass ich es einfach kaum erwarten kann zu erfahren, wie es zwischen den beiden weitergeht und ob es überhaupt weitergeht.
Mona Kasten’s Schreibstil gefällt mir wirklich sehr gut. Sie schreibt flüssig, verständlich und verbildlicht alles. Ich konnte mich direkt in die Geschichte rein finden und habe alles um mich herum vergessen. Die Emotionen von beiden Protagonisten (Ruby und James) kommt sehr gut rüber. Sobald das Buch zu Ende ist, vermisst man etwas und fühlt sich etwas leer.
Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen. Scheut euch nicht vor den negativen Rezensionen. Das Buch baut durch die, von Beginn an unglücklichen Konflikte, wirklich super Spannung auf. Es kommen immer wieder kleine, unerwartete und interessante Geheimnisse und Wendungen zum Vorschein. Ich kann es, wie schon erwähnt, kaum erwarten bis es weitergeht!

 

Das Buch bekommt von mir folgende Gesamtbewertung:
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„Keiner trennt uns“ – Jana von Bergner

Titel: Keiner trennt uns
Autor: Jana von Bergner
Verlag: selfpublisher
Preis: 9,99€
Seiten: 260Bild über thalia.de
Ein einziger Moment kann alles verändern. Als Hannas Vater plötzlich stirbt, sind sie und ihre drei Geschwister Pia, Emma und Mika mit einem Schlag Vollwaisen. Doch Hanna ist stark, für sich und ihre jüngeren Geschwister. Vor Gericht kämpft die 21-Jährige schließlich um die Vormundschaft. Unterstützung erhält sie von dem nicht ganz unattraktiven Mark, ausgerechnet jenem Polizisten, der ihr die Todesnachricht überbracht hat. Doch was bewegt ihn dazu, ihr zu helfen? Und was verschweigt er ihr? Während beide mit ihren inneren Dämonen kämpfen, bleibt nur eine Frage: Ist Liebe stärker als Angst? 
Ich muss gestehen, ich bin zufällig auf das Buch aufmerksam geworden. Gerade habe ich mir erst einen Bookstragram Account eingerichtet und schon sprang mir das wunderschöne Cover ins Auge. Mein erster Gedanke: „Ich muss das Buch haben!“.

Als ich das Buch zum ersten Mal auf Instagram gesehen habe, gab es dieses zu dem Zeitpunkt noch nicht im Handel, sondern nur über Amazon. Einen Tag habe ich gezögert und es dann gekauft. Ich bin kein großer Fan von eReadern und eBooks, sondern brauche einfach etwas in der Hand. Manchmal jedoch lässt sich dies nicht so einfach vermeiden und dann nehme ich auch ein eBook.
Das Buch selbst habe ich recht schnell gelesen gehabt. Der Schreibstil ist flüssig und es lässt sich auch leicht lesen, genauso sind die Zusammenhänge verständlich. Die Sprünge zwischen Hanna und Mark sind einfach und auch wirklich gut gemacht. Auch wie sich die Gefühle zwischen den beiden entwickeln, gefällt mir gut.
Die Hauptfigur – Hanna – ist als sympathische Person aufgetreten, auch wenn ich mir manchmal an den Kopf greifen musste, weil ich ihre Handlung in dem Moment nicht ganz nachvollziehen konnte. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die sich mit aller Liebe für ihre Geschwister opfert. Der erste Gedanke gilt ihnen und dann kommt erst sie. Am Anfang von dem Buch wird man direkt in die dramatische Situation geworfen, die Hanna ab sofot zu bewältigen hat. Manchmal kam es mir auch so vor, als wäre Hanna ohne Gefühle. Sie hat gerade erst ihren Papa verloren und es gibt nur wenige Stellen, die beschreiben, wie sie um ihren Papa trauert. Das fand ich ein bisschen schade.
Mark ist einer der Polizisten, die Hanna die Nachricht von dem Tod ihres Vaters berichten müssen. Er hat sich direkt zu ihr hingezogen gefühlt und hat von Beginn an beschlossen, Hanna und ihren Geschwistern zu helfen – egal in welcher Hinsicht. Er teilt strickt Privat und Beruf, auch wenn er mit seiner Kollegin ein paar private Dinge austauscht. Sein Geheimnis war für mich jetzt nicht wirklich überraschend, zeigt aber, dass auch so „kleine“ Dinge belastend sein können. Er hätte nur von Beginn an ehrlich gegenüber Hanna sein müssen.
Ganz überzeugt war ich von dem Buch allerdings nicht. Das Buch hat einen guten Abschluss gehabt – ohne Cliffhanger. Das Ende kam für mich etwas zu schnell. Fast so, als wäre keine große Idee mehr da gewesen, wie man das noch etwas ausbreiten könnte.

 

Das Buch bekommt von mir folgende Gesamtbewertung:
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