Midnight Blue – L. J. Shen

Werbung, Rezensionsexemplar von NetGalley und LYX – vielen Dank <3
Indigo hat die Chance: mit einem Rockstar 3 Monate auf Tournee zu gehen. Doch besagter Rockstar hat keinen Bock auf sie und versucht sie anfangs mit allen Mitteln zum Gehen zu bewegen. Indie bleibt stur und denkt an den Zweck des Ganzen: der Lohn, der ihre Familie aus dem Leid befreit.

Alex ist Rockstar durch und durch. Er weiß genau, dass alle nach seiner Pfeife tanzen und lässt seine Macht gerne an seinen Bandkollegen und Freunden aus. Doch als er Indie trifft, macht er eine Entwicklung durch, die im komplett fremd ist.

Midnight Blue ist mein zweites Buch von Autorin L. J. Shen. Das andere Buch welches ich von ihr gelesen habe, hat mir überhaupt nicht gefallen. Desto mehr hatte ich große Hoffnung in Midnight Blue und wurde nicht enttäuscht. Es ist ein unfassbar gutes Buch. Nur irgendwie haben mich hin und wieder ein paar Sätze verwirrt. Und ich musste etwas genauer lesen, weil die Sätze etwas komplizierter zu lesen waren. Nichtsdestotrotz war die Geschichte um Indigo und Alex einfach berühren.

Alex ist ein Charakter, den kann man gar nicht von Beginn an ausstehen. Ihn muss man erst kennen lernen und dann schätzen lernen. Und je mehr man über Alex und seine Beweggründe erfährt, desto mehr schließt man den Burschen in sein Herz. Seine Entwicklung in dem Buch war für mich einfach nur Großartig und ich hab so sehr gehofft, dass es so ausgeht, wie es ausging.

Indigo ist der Charakter, den man von Beginn an gut leiden kann. Sie ist das arme Mädchen, die ihre Eltern verloren hat und nun für ihren großen Bruder, seine Frau und ihren Neffen die Starke sein möchte. Durch das Jobangebot kann sie endlich die finanzielle Lage lösen und auf ein besseres Leben hoffen. Die Beziehung zu Alex ist zu Beginn nicht einfach, doch ändert sich relativ schnell und ich fand es wirklich schön anzusehen, dass Indigo so stur und zielstrebig an Alex ran ging – und das nur, weil sie ihren Job verdammt ernst nahm.

Die Entwicklung der Geschichte zum Ende hin hat mir das Herz aus der Brust gerissen. Man kommt niemals auf so eine Geschichte, nirgendwo befindet sich ein Hinweis in dem Buch. Großes Lob dafür.

Was mir relativ Negativ aufgefallen ist: das Ende kam einfach viel zu schnell und viel zu extrem. Hier hätte ich mir persönlich noch ein paar Seiten mehr gewünscht. Trotz allem ist das Buch eine Empfehlung von mir.

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