Rote Nächte – Jasmina Amin

Werbung, Rezensionsexemplar – vielen Dank an hanserblau (und entschuldigt bitte die super verspätete Rezension!) 
Jasmina Amin ist das Pseudonym einer aus Arabien stammenden Studentin, die durch Zufall an einen Job hinter der Bar eines Edelbordells kommt. Zuerst ist sie skeptisch, da niemand davon erfahren darf. Doch als sie sich erst einmal eingelebt hat, möchte sie nicht wieder aufhören, bis sie sich in einen Gast verliebt… wie wird sie sich entscheiden?

Jasmina erzählt ihre Geschichte. Und das merkt man auch am Schreibstil. Man hat ein bisschen das Gefühl, als würde man sich mit einer alten Freundin, die man lange nicht mehr gesehen hat, treffen und man erfährt eine spannende Story aus ihrem Erlebten. Leider war es genau dieser Schreibstil, der es mir super schwer machte, dem Buch aufmerksam zu folgen.

Die Geschichte selbst handelt von Jasmina, die als Julia ein Doppelleben in einem Edelbordell beginnt. Aber nicht als eine der Frauen, sondern hinter der Bar. Man erfährt viel vom Hintergrund und wie es sich in einem Bordell abspielt. Anfangs ist Jasmina skeptisch über den neuen Job, doch als sie ihr erstes Trinkgeld bekommt und die ersten Tage rum sind, merkt sie schnell, dass sie das, was sie tut, verdammt gut macht. Und somit freundet sie sich schnell mit Butzi und Sabine, zwei Damen des Bordells, an. Wir erfahren viel über die Gäste, auch wie sie sich verhalten. Über Stammgäste, die sich unmöglich verhalten. Drogen und Alkohol sind sehr präsent. Und wenn man erst einmal erzählt bekommt, wie viel sie verdient, kommt man kaum noch aus dem staunen raus. Nein, es wäre jetzt kein Job für mich, aber dennoch interessant zu lesen.

Die Gesichte ist interessant zu lesen, jedoch keine wirkliche Empfehlung von mir. Wer sich dafür interessiert – ok. Aber man muss es jetzt nicht unbedingt gelesen haben. Was mich noch etwas gestört hat, war das relativ offene Ende. Es war irgendwie nichts Ganzes aber auch nichts Halbes. Aber lest selbst..

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